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Psychomotorik in der Kindheit

+I. Ziele

Die Vertiefungsqualifikation Psychomotorik in der Kindheit bietet eine Auseinandersetzung mit den mehrdimensionalen Anwendungsperspektiven psychomotorischer Begleitung und Entwicklungsförderung in der Kindheit auf der Grundlage einer handlungsübergreifenden Kompetenz im Bereich Psychomotorik.

Mit erprobten und neuen entwicklungsorientieren psychomotorischen Theorie - und Praxisbezügen stellt sich die Vertiefungsqualifikation der Aufgabe, aktuelle Bildungsaufträge zu beleuchten, zu analysieren und in den Arbeitsalltag zu implementieren. 

Die TeilnehmerInnen erwerben Kompetenzen, sich durch einen prozessorientierten Zugang zu verschiedenen Themenfeldern, Kenntnisse und Fähigkeiten anzueignen, die sie befähigen, individuell und institutionell psychomotorische Begleitung in ihren Einrichtungen anzubieten, zu reflektieren und nach innen und außen zu vertreten.

Nach Abschluss der Vertiefungsqualifikation sollen die TeilnehmerInnen über folgende Kompetenzen verfügen:

  • Psychomotorische Angebote auf entwicklungsrelevanter Ebene zu gestalten und zu begleiten
  • Das eigene Handeln in Begleitungssituationen zu reflektieren
  • Entwicklungsprozesse von Kindern und Eltern sowie Arbeitsteams zu kennen
  • Netzwerkarbeit zu kennen und selbst aktiv zu gestalten
  • Die Bedeutung von Transitionsprozessen zu kennen, zu begleiten und zu reflektieren
  • Bewegungsorientierte Bildungsarbeit nach außen zu präsentieren
  • Möglichkeiten und Bedeutung der Gestaltung von Bewegungs- und Erkundungsräumen zu kennen und umzusetzen
  • Biographische Bewegungserfahrungen zu reflektieren
  • Verstehens- und Veränderungsprozesse im Team leiblich zu spüren und zu reflektieren
  • Geeignete Formen und Methoden der bewegten Zusammenarbeit mit Eltern zu kennen und umzusetzen

+II Struktur und Inhalte

Nach Abschluss der Berufsqualifikation Psychomotorik ist es möglich, in der Qualifikation Psychomotorik in der Kindheit die fachlichen, psychomotorischen Kompetenzen zu vertiefen und zu erweitern.

Diese Vertiefungsqualifikation umfasst insgesamt 120 Stunden, davon 100 Präsenzstunden und  20 Stunden in Eigenarbeit. Der Kurs 4 der Berufsqualifikation ist Teil der Vertiefung und bearbeitet in 40 Stunden die ersten beiden Handlungsfelder "Kind und Gruppe, Gestaltung psychomotorischer Situationen" sowie "Professionelle Haltung und Rolle".

Die weiteren drei Module sind 20-stündig und umfassen folgende Handlungsfelder:

      "Familie/Netzwerk"

  • Bedeutung von Bewegung für Übergangsprozesse
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Biografie und Handlungsweisen
  • Modelle von Transition und die Möglichkeit von Elternarbeit

      "Raum"

  • Beziehung von Körper und Raum
  • Subjektivität des Raumes in der Wahrnehmung im Bezug zur Raumgestaltung
  • Partizipative Spielraumgestaltung und Bedürfnisklärung

      "Team"

  • Implementierung von Bewegung in das eigene Arbeitsfeld
  • Auseinandersetzung mit der eigenen Funktion im Arbeitsfeld
  • Anregungen zur Konzeptarbeit

Jedes Modul ist einzeln buchbar.

Die mehrstufige, modulare Umsetzung ermöglicht eine individuelle kompetenzorientierte Weiterbildung im Bereich Bewegung in der Kindheit. Die Vertiefungsqualifikation orientiert sich am Qualifikationsprofil "Bewegung in der frühen Kindheit (BiK)". Sie entspricht der Niveaustufe 6 des Deutschen Qualifikationsrahmens für lebenslanges Lernen.

+III. Zugangsvoraussetzungen

  • Abschluss der Berufsqualifikation Psychomotorikdakp, da die ersten beiden Handlungsfelder in der Berufsqualifikation verankert sind.
  • Andere Zugangsvoraussetzungen können auf Antrag anerkannt werden.

+IV. Abschluss

Nach der erfolgreichen Teilnahme erhalten Sie das dakp-Zertifikat:

Psychomotoriker/indakp - Fachkraft für Bewegung in der Kindheit

 

 

Handlungsfeld Familie/Netzwerk, Modul 3

"Brücken bauen" - Übergänge psychomotorisch gestalten

Handlungsfeld Raum, Modul 4

"Raum schaffen" - Raum wahrnehmen und gestalten

Handlungsfeld Team, Modul 5

"Den Stein ins Rollen bringen“ – Transfer in die eigene Arbeitswelt