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Fachtag "Hopp" und "App" am 3.12.2016 in Ludwigshafen

Fachtag am 3. Dezember 2016 in Ludwigshafen von 9:00 – 16:00 Uhr

Ort:

Kinderzentrum Ludwigshafen am Rhein
Karl-Lochner Str. 8, 67071 Ludwigshafen

Thema:

Psychomotorik zwischen „Hopp“ und „App“
Bewegung/ Begegnung/ Begeisterung

Zeitplan:

ab 9.00 Uhr Ausgabe der Tagungsunterlagen
9:30 Uhr Begrüßung
10:15 Uhr Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Holger Jessel
11:30 – 13:00 Uhr Workshopserie 1
13:00 Uhr Mittagessen (Mittagessen kann vor Ort gekauft werden!)
14:00 – 15:30 Uhr Workshopserie 2
ab 15:30 Uhr Ausklang

Gebühren:

für Mitglieder des AKP und Studenten 35,- €
für Nichtmitglieder 49,- €

Anmeldung: formlos per Mail: akppsychomotorikcom 

oder per Post: Aktionskreis Psychomotorik, Kleiner Schratweg 32, 32657 Lemgo
Bitte geben Sie dabei Ihre komplette Privatadresse an und ob Sie AKP-Mitglied sind sowie das Stichwort "Fachtag Ludwigshafen". Nach Eingang Ihrer Anmeldung erhalten Sie eine Bestätigung und die Rechnung, die innerhalb von 10 Tagen zu überweisen ist. Wenn Ihr Arbeitgeber die Rechnung erhalten soll, dann vermerken Sie bitte dessen komplette Anschrift!

Veranstalter:

Aktionskreis Psychomotorik e.V.
und Deutsche Akademie für Psychomotorik
Kleiner Schratweg 32
32657 Lemgo

Anfahrtbeschreibung:

kinderzentrum-ludwigshafen.de/home/kiz/anfahrtsbeschreibung/ 

 

Psychomotorik zwischen „Hopp“ und „App“

– ein Titel für einen psychomotorischen Fachtag, der Neugierde weckt und unterschiedliche Spiel und Erfahrungsräume öffnet – so wie die Psychomotorik selbst.

Vielleicht werden Assoziationen geweckt von „Gestern und Heute“, von altbewährten psychomotorischen Themen, aber auch neuen An- und Herausforderungen, die sich psychomotorische Praxis vor dem Hintergrund von Digitalisierung und Medieneinflüssen stellen sollte – oder muss?

Mit einer bunten Auswahl an Themen möchten wir an diesem Tag die aktive Auseinandersetzung mit dieser psychomotorischen Vielfalt ermöglichen. Dabei freuen wir uns, als multiprofessionelles Referententeam der Lehrqualifikation Psychomotorik Inhalte zu vermitteln, die uns auch in unserer eigenen psychomotorischen Praxis begleiten und wir gleichzeitig als wertvolle Themen in die psychomotorische Lehre integrieren möchten.

So hoffen wir auf einen spannenden Fachtag, bei dem viele bewegte und begeisternde Begegnungen stattfinden werden und für jeden zwischen „Hopp“ und „App“ das passende Angebot dabei ist.

Workshops / Seminare:

Barbara Bisinger/Stephanie Endris: Begrüßung durch Frau Hopp und Frau App.

Prof. Dr. Holger Jessel: Eröffnungsvortrag. Thema: Lehren und Lernen in der Psychomotorik – Herausforderungen und Perspektiven des Gelingens.

Sigrid John-Flöter/Alexander Maeder: Mit Skywalker und Co durch den Bewegungsraum.
In einer fernen Welt auf dem Planeten Skywalk sind die Bewohner von der Angst vor einem Sternenkrieg erstarrt. Eine Gruppe von Wagemutigen Skywalkers macht sich in ihrem Raumschiff auf den Weg, dies zu verhindern.
In dieser Bewegungsgeschichte werden Elemente aus Psychomotorik, Yoga, Tai Chi und Qi Gong miteinander verbunden.

Britta Kaupp-Steffens/Silke Tolksdorf: Ringen, Raufen und Rangeln.
Mit Kämpfen, Raufen und Kräftemessen von Kindern - insbesondere Jungen-stehen Pädagogen immer wieder auf "Kriegsfuss".
Aber warum? Ist Kämpfen nicht auch eine Form von Kommunikation? Sind Aggressionen immer negativ zu bewerten? Ist das einzige Ziel denn immer der Sieg oder auch einfach mal dem anderen standzuhalten? In diesem Workshop möchten wir uns dieser Thematik von der psychomotorischen Seite annähern.

Susanne Windmüller/Silvia Strecker: Friede-Freude-Eierkuchen.
Eine psychomotorische Perspektive in der emotional-sozialen Entwicklung von Kindern.
Welche Möglichkeiten bietet die psychomotorische Entwicklungsbegleitung, um auf die emotionale und soziale Entwicklung der Kinder (Kita und Schule) stabilisierend Einfluss zu nehmen.

Evelyn Gütle: Wort-Schatz. Vom achtsamen Umgang mit Sprache...
In diesem Workshop wird nicht das Thema Sprachentwicklung behandelt. Viel mehr erleben und spüren wir, wie wir mit unserem eigenen Wort-Schatz umgehen und was dies mit unserer eigenen psychomotorischen Haltung zu tun hat.

Volker Staschke/Stefan Krabs: HOPPla…das klAPPt… –
Strukturierende Stundenmodule in der ressourcenorientierten psychomotorischen Entwicklungsbegleitung von Erwachsenen mit psychischen Beeinträchtigungen und/oder geistiger Behinderung im stationären Kontext. In diesem Workshop werden erprobte Module eines phasenvariablen Stundenkonzepts für die genannten Personengruppen im Sinne eines Baukastensystems spielerisch, exemplarisch und theoriebasiert erlebbar gemacht und reflektiert.

Frauke Diehl/Martin Rapp/Caterina Schäfer: Treffen der Generationen.
Zusammensein, Erlebnisse aktiv miteinander teilen und erfahren, dass man füreinander da ist – das stärkt die Familienbande. Wir erproben bewährte Inhalte mit wenig Material und reflektieren sie für die eigene Umsetzung mit Eltern und ihren Kindern ab 3 Jahren.

Katharina Mutter/Nicole Seebach-Dietze/Ute Cremer: Ab und Hopp: Mittendrin statt nur dabei!
Psychomotorik mit Menschen mit körperlicher Beeinträchtigung. Eine ressourcenorientierte Betrachtung der Möglichkeiten im bewegten Miteinander. Wie gehen wir damit im Alltag um, welche Hilfen können wir nutzen und wie können wir alle voneinander profitieren?

Sophie Reppenhorst/Ricarda Menke: Psychomotorik vs. „Virtual Reality“.
Star Wars, Minecraft und Pokemon-Go – virtuelle Welten, die uns mehr und mehr in der pädagogischen und therapeutischen Arbeit mit Kindern begegnen und sich mit unserer „realen“ Erfahrungswelt vermischen. In diesem Seminar setzen wir uns mit den unterschiedlichen Anforderungen und Ressourcen dieser Welten auseinander und beschäftigen uns mit der Frage, ob und wie eine „Sinn“-volle Integration in den psychomotorische Kontext stattfinden kann.

Frauke Diehl/Ute Hampel: Hokus Pokus – Zauberapp. -„Das Circusspiel als psychomotorische Chance für inklusive Entwicklungsprozesse bei Kindern“
Das psychomotorische Circusspiel ist bunt, lebendig, vielseitig und macht unglaublich viel Spass, weil fast alles möglich ist. Zudem eröffnet es vielfältige Chancen und Möglichkeiten alle Kinder individuell zu fördern und zu stärken ohne sie zu separieren. Jeder ist auf seine spezifische Art und Weise einmalig und wichtig für die Circusgruppe.
In diesem Workshop wollen wir über das Circusspiel leiblich erfahren, welche inklusiven Werte im Circusspiel zum Tragen kommen und welche Merkmale (Indikatoren) für gelingende inklusive Entwicklungsprozesse dabei ein große Rolle spielen.

Björn Prieske: „Jenseits von begabt und unbegabt“.
Wie kann Lernen gelingen? Behandelt werden drei von Jacobi inspirierte Schwerpunkte: (1) Welche Verhaltensqualitäten unterstützen Lernen. (2) Wodurch wird Lernen verhindert. (3) Wie können wir lernförderliche Situationen schaffen. Mit diesem Wissen und durch eigenes Erleben von Spiel- und Übungssituationen öffnet sich so ein Materialkoffer für die Gestaltung psychomotorischer Einheiten.

Hinweis: Die Einschreibung in die Workshops erfolgt vor Ort. Da der Tag bewegt sein und bewegen soll, denken Sie bitte an bewegungsfreundliche Kleidung und Hallenschuhe.