Kennen wir es nicht alle: Kinder balgen sich auf der Wiese, beim Kräftemessen wird geschaut wer das stärkere Kind ist und immer wieder werden die Grenzen der Anderen nicht nur mit Worten getestet. Aus Angst vor Eskalation und aufgrund eigener Unsicherheit, wie mit diesem Phänomen umzugehen ist, neigen viele Erwachsene dazu, diese Form der Auseinandersetzung frühzeitig zu unterbinden. Kindern wird dadurch häufig ein wichtiges Lernfeld zur Eigen- und Fremdwahrnehmung entzogen.
In dieser Fortbildung erleben wir, wie wir als pädagogische Fachkräfte in Kita und Grundschule, dem Bedürfnis der Kinder nach körperlichem Kontakt im spielerischen Miteinander nachkommen können. In vielfältigen Wahrnehmungs- und Bewegungsspielen erleben wir am eigenen Körper was es bedeutet sich körperlich zu spüren, den Anderen zu vertrauen und miteinander die eigenen Kräfte und Grenzen zu messen oder auch zu kooperieren. Wir erarbeiten uns ein Spielerepertoire zur Kanalisation zur konstruktiven Konfliktbewältigung und dem bewussten Ausleben von körperlichen Kräften. Die theoretische Einordnung der wilden Spiele in Kompetenzbereiche vervollständigen die Fortbildung.
Kursgebühren
| Mitglieder | 132.00 EUR |
| Nicht-Mitglieder | 159.00 EUR |
| Studierende Mitglieder | 110.00 EUR |
| Studierende | 118.00 EUR |
Dozent*in

Anja Grellert
staatlich anerkannte Erzieherin, Motopädagogin im Arbeitsfeld Kindergarten und Frühförderung, Lehrqualifikation dakp, Arbeitsschwerpunkte: psychomotorische Arbeit in Krippe, Kindergarten und Frühförderung