Kinder und Jugendliche verarbeiten in Bewegung und Spiel nicht nur vielfältige Umwelt- und Körpererfahrungen, sondern drücken dabei auch ihre Gefühle und Bedürfnisse aus und sammeln soziale Erfahrungen. Psychomotorik bietet einen Raum, in dem Kinder und Jugendliche sich selbst erleben, eigene Ressourcen entdecken, Beziehungen gestalten und neue Handlungsmöglichkeiten entwickeln können.
Gerade im pädagogischen und therapeutischen Alltag in Kita, Schule, Kinder- und Jugendpsychiatrie sowie Jugendhilfe begegnen uns Kinder und Jugendliche mit sehr unterschiedlichen emotionalen und sozialen Entwicklungsbedürfnissen und -ständen. Bewegung und Spiel können dabei einen niedrigschwelligen Zugang schaffen, um Selbstwirksamkeit, Selbstregulation, soziale Kompetenzen und den Umgang mit Emotionen zu fördern.
Im Seminar steht die Frage im Mittelpunkt, wie psychomotorische Bewegungserfahrungen emotional-soziale Entwicklungsprozesse unterstützen können. Dabei werden unterschiedliche Bewegungs- und Spielangebote hinsichtlich ihrer Wirkung auf das individuelle Erleben und die Gruppendynamik betrachtet. Ein besonderer Fokus liegt auf der Gestaltung von Bewegungsräumen, in denen sowohl individuelle Bedürfnisse als auch gemeinschaftliches Erleben ihren Platz finden.
Die Teilnehmenden sind im Sinne der psychomotorischen Freiwilligkeit eingeladen, Sport- und Schwimmsachen mitzubringen.
Kursgebühren
| Mitglieder | 264.00 EUR |
| Nicht-Mitglieder | 317.00 EUR |
| Studierende Mitglieder | 219.00 EUR |
| Studierende | 236.00 EUR |
Dozent*in
Lisa Intelmann
Motologin (M.A.), Sportwissenschaftlerin (B.A.); Mototherapeutin in der Clemens-August-Jugendklinik in Neuenkirchen-Vörden
Linda Sandherm
Motologin (M.A.), Sport- und Erziehungswissenschaftlerin (B.A.); Mototherapeutin in der Clemens-August-Jugendklinik in Neuenkirchen-Vörden