ADHS zeigt sich bei Frauen, Kindern und Jugendlichen oft unterschiedlich – und bleibt deshalb häufig unerkannt. Statt klarer „Zappelphilipp“-Symptomatik dominieren innere Unruhe, Reizüberflutung, emotionale Instabilität und Probleme in der Selbstorganisation. Die Folge sind chronische Überforderung, Selbstzweifel und anhaltender Stress im Alltag.
Psychomotorische Begleitung setzt genau hier an, über Bewegung, Körperwahrnehmung und gezielte Handlungsangebote. Sie unterstützt Regulation von Spannung, Impulsivität und innerer Unruhe. Förderung von Selbstwahrnehmung, Selbstwirksamkeit und Körpergrenzen und ressourcenorientierten Umgang mit der eigenen ADHS-Symptomatik. Ob bei Kindern, Jugendlichen oder erwachsenen Frauen – psychomotorische Förderung macht ADHS „begreifbar“ und erlebbar. So entsteht weniger Defizitfokus und mehr Handlungssicherheit: im Schulalltag, in Familie, Beruf und persönlichem Erleben.
Kursgebühren
| Mitglieder | 264.00 EUR |
| Nicht-Mitglieder | 317.00 EUR |
| Studierende Mitglieder | 219.00 EUR |
| Studierende | 236.00 EUR |
Dozent*in

Maik Kretzschmar
ausgebildeter Artist, Heilpädagoge, Motopäde, Lehrqualifikation Psychomotorik dakp, Arbeitsschwerpunkt im heilpädagogischen Bereich einer Kita; langjährige Erfahrung in der psychomotorischen Förderung von Kindern und Jugendlichen

Uschi Germer
Uschi Germer. Heilpraktikerin für Psychotherapie (HeilprG), kultursensitive Gesprächstherapie/systemisches Coaching; Qigong Trainerin (Senioren), Psychomotorikerin dakp und Lehrqualifikation Psychomotorik dakp; leitet kreative Bewegungsangebote für geflüchtete und sozial benachteiligte Kinder.