„Autismus, eine Beziehungsherausforderung“ - Ein psychomotorischer Zugang

Menschen im Autismus-Spektrum verarbeiten Informationen und Sinneseindrücke anders als neurotypische Menschen. Dies zeigt sich unter anderem in Besonderheiten der Kommunikation, der sozialen Interaktion und der Wahrnehmung. Stereotype Verhaltensweisen dienen häufig der Selbstregulation und vermitteln Sicherheit. Die Psychomotorik betrachtet das Kind ganzheitlich und orientiert sich an seinen Stärken, Interessen und seiner emotionalen Entwicklung. Ziel ist es, eine vertrauensvolle Beziehung aufzubauen und individuelle Kommunikationswege zu entwickeln. Dabei werden das Tempo, die Bedürfnisse und die Persönlichkeit des Kindes respektiert.

Dieses Seminar beschäftigt sich mit Spielen und sinnesbezogenen Aktivitäten, die den Anlass geben, das Erlebte zu reflektieren.

Es wird auch Raum für theoretische Grundlagen sowie für zahlreiche praktische Beispiele gegeben.
In dieser Fortbildung können auch interessierte pädagogische Fachkräfte ihre Kenntnisse erweitern.

Kursgebühren

Mitglieder 264.00 EUR
Nicht-Mitglieder 317.00 EUR
Studierende Mitglieder 219.00 EUR
Studierende 236.00 EUR

Dozent*in

Bruno Sardo

Sportpädagoge; Motopäde; Ausbildungen in Spieltherapie bei der Gesellschaft für wissenschaftliche Gesprächspsychotherapie und der Psychomotorischen Praxis Aucouturier. Lehrqualifikation Psychomotorik dakp. Langjähriger Mitarbeiter bei der psychomotorischen Förderstelle „Beweggründe“ in Sendenhorst und bei der Fachhochschule für Sozialwesen in Münster. Er arbeitet im Autismus-Therapiezentrum in Münster.

Anfahrt

LWL-Berufskolleg
Heithofer Allee 64
59071 Hamm

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