– Inhouse-Fortbildungen für Teams

Psychomotorische Teamberatung und Teambegleitung
In Ihrem Team steckt Ihr größtes Potential!

Wir unterstützen Sie in unseren Inhouse-Veranstaltungen darin, dieses Potential zu entdecken, zu fördern und zu stärken.
Professionelle Teams nutzen in hohem Maße den regelmäßigen und systematischen Austausch im Rahmen von Teamberatungen und Fortbildungen. Dabei geht dieser Prozess über fachliche Inputs zu aktuellen Bildungsthemen, die sich im gemeinsamen Verständnis besser etablieren und weiterentwickeln lassen, hinaus.
Wir bieten Ihnen mit unseren Angeboten zur Teamberatung und Teambegleitung die Möglichkeit, über psychomotorische Zugänge das professionelle Selbstverständnis Ihrer Mitarbeiter weiterzuentwickeln. Hierbei steht eine „forschende Haltung“ im Mittelpunkt der Begleitung, die es ermöglicht, über die Stärken und Potentiale der einzelnen Fachkräfte den Anforderungen des Arbeitsalltages sowohl fachlich als auch persönlich gerecht zu werden.


 

Psychomotorisch arbeiten in Teams
Team- und Netzwerkarbeit stehen in der heutigen Arbeitswelt immer mehr im Fokus. Welche Aspekte tragen dazu bei, im Rahmen dieser Team- und Netzwerkinteraktionen gesund zu bleiben und darüber hinaus gelingende Entwicklungsarbeit in Therapie und Pädagogik mitzugestalten?
Die Fachqualifikation „Psychomotorisch arbeiten in Teams“ stellt den Menschen als leibliches Interaktionssubjekt in den Mittelpunkt. Vorwiegend Beziehungs- und „Bewegungs“-elemente entscheiden über die Qualität von Prozessen in Teams. Viele Studien, z.B. die Gallupstudie, zeigen auf, dass weniger die Inhalte und Aufgaben im Sinne von Arbeitsprozessen, sondern vorrangig Faktoren wie Selbstwirksamkeitserleben und Wertschätzung zur Arbeitszufriedenheit beitragen.
Die Fachqualifikation wird sich im Modul „Prozessverständnis“ mit der Bedeutung von Gruppenprozessen und der psychomotorischen Gestaltung von „Bewegung“ im Team auseinandersetzen. Der Körper als Medium zur direkten und leiblichen Kommunikation und die darin bestehenden Ressourcen werden zentrales Thema des Moduls „Kommunikationsverständnis“ sein. Im Modul „Selbstverständnis“ führt der Begriff des Safe Place und die Auseinandersetzung mit Möglichkeiten der Sprache zu einem ressourcenorientierten Blick auf sich selbst. Die Teilnehmer*innen werden in ihren Kompetenzen zur Gestaltung von Interaktion und deren Wirkung auf Teams gestärkt. Sie werden ihre eigenen kommunikativen Fähigkeiten erweitern um gelingende, förderliche Interaktionen sowie Gesprächsatmosphäre bewusster zu erleben und zu gestalten.

„Ein starkes Team“ – Bedeutung von Gruppenprozessen in Teams
Modul Prozessverständnis
Im Seminar wird Gruppe als Konzept vorgestellt und erlebbar gemacht. Wir entdecken unsere Rollen in Gruppen in psychomotorischen Angeboten und ihre Bedeutung für jede Arbeit im Team. Wir gestalten Teamprozesse psychomotorisch und können diese Gestaltung für unsere Arbeit auch begründen. Der Safe Place wird als Konzept des Beziehungsraumes eingeführt und damit auch die Bedeutung von Vertrauen als Ressource für gelingende Teamarbeit. Mit psychomotorischen Möglichkeiten werden Ideen erarbeitet, sich im Rahmen des Arbeitsalltages seinen Safe Place zu gestalten. Ressourcen stärken uns im Arbeitsalltag. Im Seminar werden wir für unsere Ressourcen und die der anderen sensibilisiert, und lernen theoretisch und auch ganz praktisch Tools für unseren Werkzeugkasten kennen, mit denen wir diese Ressourcen erfahrbar und nutzbar machen können. Wir setzen uns dabei wertschätzend mit den verschiedenen Ressourcen im Team auseinander.

„Worte wirken leiblich“ – Gelingende Dialoge als Ressource und Stärke
Modul: Kommunikationsverständnis
In diesem Modul wird erfahrbar gemacht, wie Worte leiblich wirken und sich Teammitglieder im Dialog wechselseitig beeinflussen. Es werden Möglichkeiten vorgestellt, die Kommunikation im Team positiv zu gestalten, indem aktiv für gute Randbedingungen gesorgt wird. Es werden Methoden aufgezeigt, die zum Beschreiten neuer Wege und zum Perspektivwechsel einladen. Handlungs-und Erfahrungsräume werden erweitert, Ressourcen und Möglichkeiten aufgezeigt und transferiert.

„Update fürs Selbstbild“ – Auf die Beziehung kommt es an
Modul Selbstverständnis
Die Wirkung von Sprache und Interaktion zu verstehen, ist in Teamprozessen entscheidend. Die Teilnehmerinnen erfahren durch bewegtes Erleben, welche Bedeutung in Interaktion liegt. Sie kann Menschen herausfordern, ermuntern oder auch bremsen. Mit Hilfe der Marte Meo Methode wird ein Zugang zu den eigenen kommunikativen Ressourcen eröffnet. Die Wirkung von Sprache steht dabei im Fokus und es wird verdeutlicht, welche positiven Konsequenzen zur konstruktiven Teamgestaltung sich daraus ergeben. Der Safe Place als Konzept eines Beziehungsraumes wird vertieft und die Bedeutung für gelingende Teamarbeit an Beispielen diskutiert.

 

Alle diese Angebote sind auch einzeln buchbar!


 

Weitere psychomotorische Teamangebote:

„Natur als Dialograum“ – psychomotorische Möglichkeiten von Teamführung
Arbeiten in Teams erfordert verschiedene Qualitäten, die sich im gemeinsamen Dialog häufig ändern können. Dabei geht es um gelingende Führungsqualitäten ebenso wie um die Möglichkeit, sich einbringen zu können. Arbeitszufriedenheit generiert sich meistens aus einem gesunden Ganzen von Anerkennung, gelingender Führung und Kooperation.
Der Naturraum bietet vielfältige Möglichkeiten, sich den eigenen Qualitäten von Leitungs- oder Kooperationsprozessen praktisch und leiblich anzunähern. In praktischen, aufeinander abgestimmten psychomotorischen Angeboten erhalten sie konkret umsetzbare Anregungen, mit denen Sie ihren Arbeitsalltag, egal ob als Lehrkraft, Gruppenleitung, in der Personalführung oder in Paarsituationen, gesünder und erfolgreicher gestalten können.

„Ich, Du, Wir“ – Stockkampfkunst im Rahmen von Teamprozessen
Vertrauen und Klarheit, Nähe, Distanz, Widerstand, Geben und Nehmen, Respekt, sich Anpassen und Resonanz geben, einem Angriff ausweichen sowie ihn als Angebot in den Dialog einzubinden – diese und viele andere Themen stecken in der täglichen Arbeit in Teams. Sich mit Stöcken in der Hand gegenüberzutreten, um die Bedingungen und Möglichkeiten des Dialogs mit diesem konkreten Partner zu erforschen, erfordert es, aufeinander zuzugehen, gemeinsame Wege zu erforschen und das Gegenüber kennenzulernen. Dialogische Chancen und Vielfalt im Team können mit den Prinzipien und Bewegungstechniken der Stockkampfkunst erforscht und gestaltet werden. Das persönliche Erleben anhand vielfältig angeleiteter Übungen steht dabei zunächst im Vordergrund und wird eingebettet in ressourcenorientierte Haltungen im Rahmen von Gruppenprozessen.

„Wenn guter Rat teuer ist“ – psychomotorische Haltung in Beratungsprozessen
Im pädagogischen und therapeutischen Kontext kommen Fachleute immer wieder in Situationen, in denen sie um Rat gefragt werden oder beraten müssen, sowohl in Bezug auf Eltern, Teamkollegen und Klienten. Doch was ist ein hilfreicher Rat? Was zeichnet eine gelungene Beratung aus? Wie kann uns da eine psychomotorische Haltung unterstützen? Diesen und weiteren Fragen wollen wir uns in diesem Seminar praktisch und theoretisch im Dialog widmen. Für den Prozess ist es wünschenswert, eigene Situationen oder gar Fälle aus der Praxis einbringen zu können.

Sprechen Sie uns an – wir beraten Sie gern!