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Prä- und perinatale Erfahrungen psychomotorisch begleiten

Während noch vor ca. 60 Jahren davon ausgegangen wurde, dass Embryonen und Föten weder Schmerz empfinden noch ein Seelenleben haben, belegen die neueren Forschungen das Gegenteil: Die prä- und perinatalen Kinder sind hochsensibel. Gleichzeitig prägt das Erlebte aus diesen frühen Phasen unser Leben und unsere Kultur. Die Symbolik von Geburt und Vorgeburtlichem findet sich also in unseren Lebensbereichen wieder. In der Regel sind wir uns dessen nicht bewusst. Erst die verstärkte öffentliche und wissenschaftliche Aufmerksamkeit der letzten Jahre erlaubt es uns, diesen Bereich auf fundiertere Weise in den Blick zu nehmen. Ziel dieser Fachqualifikation ist es, eine neue entwicklungsorientierte Perspektive zu etablieren, die die ersten neun Monate des Lebens als dazugehörig und prägend wahrnimmt und die psychomotorischen Interaktionen danach ausrichtet. In den ersten beiden Modulen der Fachqualifikation wird das Spiel der frühen Kindheit und der Ausdruck in Spiel und Bewegung von Vorschulkindern unter dem Aspekt der Symbolisierung prä- und perinataler Erfahrungen betrachtet. Diese Perspektive verändert den psychomotorischen Dialog und die Bindungserfahrung. Im 3. Modul wird zusätzlich der symbolische Ausdruck von Übergängen in Spiel und Bewegung von Erwachsenen in den Blick genommen. Nach der erfolgreichen Teilnahme an den ausgewiesenen Pflichtkursen erhalten Sie das dakp- Zertifikat: Fachqualifikation Prä- und perinatale Erfahrungen psychomotorisch begleiten

 

Eine Neuanmeldung für die Fachqualifikation ist nur für alle 3 Kursmodule gleichzeitig möglich. TeilnehmerInnen, welche die Fachqualifikation bereits in den letzten Jahren begonnen haben, können die fehlenden Module auch einzeln buchen.

Modul Grundlagen

Endlich gesehen werden – die erste Heldenreise des Lebens in Theorie und Praxis

Mein Platz im Leben – früheste pränatale Erfahrungen im psychomotorischen Raum erkennen und begleiten

Ich habe es geschafft – die Geburt und die psychomotorische Würdigung von Bewältigungsstrategien bei Kindern und Erwachsenen