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Traumaarbeit in der Psychomotorik

Im Laufe der letzten Jahre wurde eine große Zahl von geflüchteten Kindern in den verschiedensten Sport- und Psychomotorik-Gruppen willkommen geheißen. Schnell wurde den Leitenden bewusst, dass die Arbeit mit Kindern mit Fluchterfahrung andere Schwerpunkte haben sollte und Kenntnisse über den Umgang mit Traumatisierung vermittelt werden müssten.

Traumatische Erfahrungen sind im Körper gespeichert und aktualisieren sich auf besondere Weise im Kontext von Bewegungs-, Spiel- und Beziehungsangeboten. Aber nicht nur Geflüchtete brauchen traumapädagogisch weitergebildete Helfer_innen, auch die große Anzahl von bindungstraumatisierten Kindern und Erwachsenen in der Psychomotorik bedürfen fachkompetenter Anleitung, um von psychomotorischen Angeboten zu profitieren.

Diesem Bedürfnis wollen wir mit der vorliegenden Fachqualifikation entgegen kommen.

Auszüge der Inhalte:

  • Grundlagen traumapädagogischer Arbeit, Konzepte, Dynamik, Prävention
  • sinnverstehende und kompetenzorientierte Zugänge zu Kindern mit Traumata
  • Kennenlernen der eigenen professionellen Rolle
  • Körper- und Bewegungsangebote zur reflektierten Praxis in der Arbeit mit traumatisierten Erwachsenen

Fachliche Empfehlung: Beginn der FQ möglichst mit dem Modul Grundlagen

Nach der erfolgreichen Teilnahme an den ausgewiesenen Pflichtkursen erhalten Sie das dakp-Zertifikat: Fachqualifikation Traumaarbeit in der Psychomotorikdakp

Modul: Grundlagen

Grundlagen von Traumapädagogik und Traumatherapie

Modul: Kinder

„Hilfe mein Haus brennt“ – Psychomotorische Traumaarbeit mit Kindern

Modul: Erwachsene

„Der Körper vergisst nicht“ - Psychomotorische Traumaarbeit mit Erwachsenen