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Sinnverstehende Psychomotorik

„Auffälliges Verhalten macht Sinn“ – doch wie können wir in der psychomotorischen Entwicklungsbegleitung diesem Sinn auf die Spur kommen? Wie kann es uns gelingen, den Sinn im kindlichen (Spiel)-Verhalten zu verstehen und zu begleiten?

Die sinnverstehende Psychomotorik versucht, Verhalten und Ausdruck über implizites dialogisches Verstehen aufzunehmen, anzunehmen und damit zu arbeiten. Neurobiologische Erkenntnisse belegen, dass wir mehr von unserem Gegenüber wissen als wir glauben und dass wir in Resonanz mit anderen Menschen gehen, stets auf der Basis unserer eigenen Erfahrungen und der damit verbundenen Emotionen.

Die sinnverstehende Arbeit setzt den professionellen Umgang mit Übertragungen und Gegenübertragungen voraus. Lebensthemen wie Bindung und Autonomie werden im Spiel sichtbar und finden ihren Ausdruck im psychomotorischen Raum. Diese Lebensthemen zu verstehen, sie einzuordnen und die biografische Bedeutung zu erfassen, werden zentrale Themen der Fachqualifikation sein.

Mit differenzierten Methoden, die eine hohe Selbstreflexion benötigen, lernen Sie, Kindern Halt zu geben und Sicherheit anzubieten, um Verarbeitungs- und Lösungswege für individuelle Themen zu ermöglichen. Ziel der Fachqualifikation ist es, kindliches Verhalten besser zu verstehen und Möglichkeiten zu erwerben, die es den Kindern ermöglichen, ihre eigenen Themen psychomotorisch zu bearbeiten.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an den ausgewiesenen Pflichtkursen erhalten sie das dakp-Zertifikat:
Fachqualifikation Sinnverstehende Psychomotorikdakp

Modul 1

Sinnverstehend begleiten – in Resonanz und mit Präsenz

Modul 2

Kindern Halt und Orientierung geben

Modul 3

Lebensthemen von Kindern verstehen und begleiten