Finden Sie die passende Weiterbildung

Fortbildungsziel


Berufliches Umfeld


Weitere Filtermöglichkeiten

Das eingegebene Start-Datum ("von") ist später als das eingegebene End-Datum ("bis").

Bitte prüfen und korrigieren Sie die Datumsangaben.

Psychomotorische Gewaltprävention

Der Ansatz der Psychomotorischen Gewaltprävention stößt seit einiger Zeit auf große Nachfrage bei praktisch arbeitenden PsychomotorikerInnen. Das ist kaum erstaunlich, wenn man sich die Allgegenwart von Gewalt und den durch sie verursachten Handlungsdruck vergegenwärtigt.

Zu einem psychomotorischen Handlungsfeld wird Gewaltprävention vor allem dadurch, dass Gewalt sowie deren lebensgeschichtliche Entstehung an den Körper, die Emotionen und die Beziehungserfahrungen der Akteure gebunden sind. Missachtungs- und Ohnmachtserfahrungen hinterlassen ebenso wie Anerkennungs- und Selbstwirksamkeitserfahrungen Spuren im Körper und in der Bewegung. Eine behutsame Annäherung an diese Spuren über sensible Körper- und Bewegungserfahrungen ist deshalb besonders vielversprechend.

Körper und Bewegung stellen außerdem wesentliche Ressourcen von Menschen dar: Über sie werden Erfahrungen der Kontrolle und Selbstwirksamkeit, des Lustgewinns, der Selbstwerterhöhung sowie positive zwischenmenschliche Erfahrungen gesammelt. Diese bedürfnisorientierten Qualitäten sind an sich bereits entwicklungsfördernd, sie sind jedoch auch die Voraussetzung dafür, dass sich Klienten schwierigen Entwicklungsthemen stellen wollen bzw. können. Dies ist wiederum eine zentrale Grundlage für nachhaltige und tiefgreifende Entwicklungsprozesse.

Nach der erfolgreichen Teilnahme an den ausgewiesenen Pflichtmodulen erhalten Sie das dakp- Zertifikat: 
Fachqualifikation Psychomotorische Gewaltpräventiondakp.

Fachliche Empfehlung: Einhaltung der Modulreihenfolge von G1 bis G3!

Modul Grundlagen

Grundlagen der psychomotorischen Gewaltprävention

Modul Schlüsselthemen

Arbeiten mit Entwicklungsthemen in der psychomotorischen Gewaltprävention

Modul Transfer

Systemisches Arbeiten in der psychomotorischen Gewaltprävention